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martin trauth – pix7

private Webseiten von Martin Trauth

April, 2008


23.04.2008

Amazon: Doch kein Relaunch in .de?

Bereits vor rund einem Monat hat sich amazon.de sequentiell das erste mal im “neuen” Layout gezeigt. Sequentiell meint, dass ich zur gleichen Zeit im Safari im neuen Layout surfen konnte während mir parallel im Firefox noch das Alte geliefert wurde.

Neu heisst dabei, dass vorallem das Navigations-Schema dem von amazon.com nachgezogen wurde. Auf der Startseite wurde somit die horizontale Reiternavigation gegen eine Layernavigation im linken Seitenbereich ausgetauscht. Auf den Folgeseiten reduziert sich die Hauptnavigation sogar noch weiter auf ein eingeklapptes Drop Down Menü.

Abgesehen von der verbesserten Gruppierung (bisher 16 Navigationspunkte in der Top Level- Ebene) hat der Relaunch auch die unschöne gedrungene Typo in den Griff bekommen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass manche Kategorien, die bisher in der Hauptnavigation kläglich “abgesoffen” sind, nun sogar davon profitieren und häufiger frequentiert werden. Gleichzeitig hoffe ich, dass mit dem Relaunch nun endlich auch in Deutschlands die MP3 Downloads möglich sind.

Nun jetzt aber die Frage: Wann denn eigentlich mal so richtig? Mir kommt es fast vor, als wäre die Ratio in der die relaunchten Seiten ausgeliefert werden sogar bis gegen 0 runtergedreht worden. Wurde der Relaunch letztendlich in Deutschland doch nicht so gut angenommen?

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16.04.2008

Das pix7 Logo – Tabubruch aus Zeitgründen

Eigentlich stand ja für die pix7 Seiten noch ein leichter Relaunch des Logos an. Aus Zeitgründen hab ich die Modifikationen an der Wort-Bildmarke jedoch immer weiter vor mir her geschoben. So etwas braucht schon mal ein bisschen.

Aus größter Not heraus habe ich das Logo dann vorübergehend einfach in HTML/CSS erstellt. Das ist bei Weblogs zwar gar nicht so selten, für ein komplettes Portfolio aber sicherlich zu wenig. Schließlich stehen und fallen sowohl Stringenz als auch die Kontinuität des Corporate Design ja mit der jeweiligen Browser-Darstellung. Interessant finde ich in diesem Fall aber, dass das Ergebnis in den meisten Browsern wirklich akzeptabel anmutet. (Sogar im IE6 gehts) Die negative Darstellung der “Bildmarke” 7 ist dabei einfach in ein Span gepackt. Die Arial sieht in 30 Pixel auch wirklich ziemlich scharf und sauber aus. Einzig an der Spationierung hätte man vermutlich an einem Vektor-Format noch etwas gearbeitet.

Bis ich die Wort-Bildmarke also wieder als Print-Vorlage brauche lasse ich mir mit dem Relaunch noch etwas Zeit…

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15.04.2008

Vektorprogramme: Lineform, eine Alternative zu Illustrator oder Freehand


(Lineform mit einem von 5 möglichen Farbselektoren)

Wie ja schon einmal in meinem Photshop Post erwähnt, suche ich im Moment nach Alternativen zu den fürs Screen – und Webdesign notwendigen Werkzeugen.

Im Gegensatz zu der langen Suche nach einem echten Photoshop Konkurrenten wurde ich beim Blick auf Vektor Zeichenprogramme schon beim zweiten Versuch mit dem Programm Lineform fündig. Kostenpunkt, momentan durch den günstigen Dollarkurs, liegt bei umgerechnet ca. 50 EUR. Die Testversion, die im Anschluss zur Vollversion upgradebar ist, gibt es unter Freeverse zu kaufen.

Aber noch einmal von Anfang an. Mein erster Test führte mich zu dem kostenlosen Programm Inkskape. Allerdings erschienen mir hier weder die Usability noch die Performance akzeptabel. Zugegeben, aus Zeitgründen hab ich das Ding auch recht schnell wieder von der Festplatte geschmissen. Immerhin habe ich dank der Installation nun die neueste Version von X11 auf meinem Mac, die dafür notwendig war.

Lineform war da von vorne herein vielversprechender. Schließlich wurde die Applikation bereits mit einem Apple Design Award prämiert. Bei den ersten Versuchen mit Exportformaten wurde dann schnell klar, dass unter der Demoversion gespeicherte EPS nicht verwendbar sind. Nach Kauf und Eingabe des Lizens-Keys funktioniert der Import von Lineform EPS in Photoshop jedoch tadellos.

Die Werkzeugpalette ist auf das wesentliche reduziert, bietet aber für alle gängigen Übungen im Branding-Bereich ausreichende Optionen. Ein bißchen schade ist, dass man sich beim Spationieren von Texten an eine etwas umständliche Kerning-Funktion gewöhnen muss. Diese ist im Hauptmenü unter Format > Font > Kern > Tighten oder Loosen ansprechbar. Die genaue Angabe von Werten würde eine Menge Zeit ersparen.

Beim Zusammenfügen oder Verbinden von Formen habe ich mit dem Menüpunkt Objects > Intersect alle nötigen Optionen gefunden. Hier hat man sich meines Erachtens schneller eingefunden als in den etwas erklärungsbedürftigen Pfadfinder von Illustrator. Übrigens, auch das Pfadwerkzeug ist unter Lineform überraschend einfach zu handeln.

Ein echter Hingucker sind die Farboptionen. Auch das Füllen mit Farbverläufen und die Positionierung der Verläufe sich einfach nett zu bedienen.

Fazit: Wer nach einem Vektorprogramm sucht, welches für einen günstigen Preis die fürs Webdesign notwendigen Optionen sucht, sollte Linedraw dringend ausprobieren!

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03.04.2008

Bilder: Hier kauf ich ein

Interessant! Letzte Woche erreichte mich im Büro die verwirrende E-Mail eines “Fotografen”, der sich in seinem Urheberrecht verletzt fühlte. Um seinen Ärger zu unterstreichen fackelte dieser gar nicht lange herum. Als Mail-Anhang erhielten wir eine Rechnung über 150 EUR für das Bild sowie weitere 150 EUR Aufschlag für die Urheberrechtsverletzung.

Wie konnte das passieren? Nach kurzer Recherche stellten wir fest, dass das verwendete Bild, die fotografische Qualität lasse ich mal als zweifelhaft stehen, uns damals von einer Agentur bereitgestellt wurde. Diese wiederum hatte das Bild bei Photocase heruntergeladen und rechtmäßig bezahlt. Unglücklicherweise ist die Einbindung der Bildquelle irgendwo auf dem Weg zwischen Agentur und unserer Plattform untergegangen.

Die etwas unverschämte Rechnung des Fotografen konnten wir also getrost ignorieren, schließlich hat dieser die Urheberrechte mit dem Upload des Bildes an Photocase weiter gereicht. Dennoch, eine ganze Menge Ärger wegen eines, Bildes.

So sehr ich also die Qualität der Bilder bei Photocase oder Photolia auch mag. Für den professionellen Einsatz im Internet oder im Marketing sind diese Bildquellen meines Erachtens nur bedingt geeignet. Schließlich verpflichtet man sich dort, sowohl den Fotografen als auch den Urheber, also das Fotoarchiv, im Impressum zu nennen. Da wir eine Vielzahl unterschiedlicher Landingpages parallel laufen lassen, wird der administrative Aufwand irgendwann zu groß.

Mein Favorit beim günstigen Bildeinkauf heisst daher iStockphoto. Der preis pro Bild in 600×800 Pixeln liegt bei 3$. Da es sich auch um eine Community user generierte Fotos handelt ist die Bildauswahl groß und auch die Qualität ist meist wirklich gut. Der Einkauf geschieht über Download-Credits, die zwischen 10$ und 50$ liegen. Bis jetzt habe ich noch zu den meisten Anfragen ein gutes Ergebnis erhalten.

Sicherheitshalber habe ich über die Verwendung und zum Urheberrecht noch einmal nachgefragt. Hier die Antwort:

Hello Martin,

Thank you for your message

It is not required for you to credit the artist or iStockphoto when you use the file; you have purchased the license to use the image. You can use our imagery for promotional, advertising or illustrative purposes.

Our License Agreement allows you to modify our imagery to fit the needs of your final project.

We grant a perpetual, non-exclusive, non-transferable worldwide license.

Please, note that the images that are going to be used on websites, cannot be bigger than 800 x 600 pixels. Also note that the images have to be embedded in your final design.

If the images contain any persons, please be aware that they cannot be depicted endorsing any type of business or product. It is also prohibited to depict the persons in any delicate social manner ( See the terms and conditions of the License Agreement ).

Please, note that is is prohibited to use our imagery on items for resale: this requires an Extended License.

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